Mit einem stimmungsvollen Danke- und Eröffnungsfest feierte die Vulkanschule einen besonderen Meilenstein ihrer Geschichte. Nach über zwanzig Jahren als von einer Elterninitiative getragene Schule steht sie nun unter der Trägerschaft der Katholischen Kirche – ein Schritt, der als Beginn eines neuen Kapitels unter einem „schützenden Schirm“ gefeiert wurde.
Bereits am Vormittag stand alles im Zeichen der Gemeinschaft: Beim traditionellen Kartoffelfest, seit vielen Jahren fixer Bestandteil des Vulkanschuljahres, wurden im Schulgarten Erdäpfel geerntet, im Ofen zubereitet und gemeinsam genossen. Zu Mittag kamen Eltern, Freunde und Wegbegleiter:innen dazu – der Duft frischer Ofenkartoffeln lag in der Luft, Sinnbild für Wärme, Erdverbundenheit und das Miteinander, das diese Schule prägt.
Beim anschließenden Festakt führten Schulleiterin Sandra Kremser und Vereinsobfrau Anna Knaus-Maurer durch das Programm. In ihrer Ansprache stellten sie Dankbarkeit und Gemeinschaft in den Mittelpunkt:
„Wenn ich ein Miteinander will, dann muss ich auch zueinander finden wollen – das ist eine Entscheidung, ein JA zum anderen.“
Schülerinnen und Schüler umrahmten die Feier mit Liedern, Theaterstücken und Geschichten rund um das Thema Dankbarkeit.
Bürgermeister Josef Ober würdigte das langjährige Engagement der Schulgemeinschaft und betonte die Bedeutung des gemeinsamen Gestaltens. Vinzenz Wechtitsch, Vertreter des Katholischen Schulamts, überbrachte die Grüße des Bischofs und sprach über den Globalen Bildungspakt von Papst Franziskus, der Bildung als Weg zu Frieden, Gerechtigkeit und Achtung der Schöpfung versteht. Als sichtbares Zeichen dieser Haltung überreichte er der Schule eine Glastafel mit dem Leitsatz: „Wertschätzung vermitteln“ – ein Motto, das sinnbildlich über dem neuen gemeinsamen „Schirm“ steht.
Pfarrer Markus Schöck griff das Bild des „schützenden Schirms“ auf: Ein Schirm werde nicht ständig gebraucht – nur bei Regen oder starker Sonne. Doch es sei gut zu wissen, dass es ihn gibt: den Schirm Gottes, der Schutz und Geborgenheit schenkt. Nach der Segnung der von den Kindern gestalteten Kreuze wurde gemeinsam gesungen und gefeiert.
„Tu zuerst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“ (Hl. Franz von Assisi) – Mit dieser Haltung blickt die Vulkanschule dankbar, gestärkt und zuversichtlich in die Zukunft.